Weihnachten 2009: Und dieses Mal bleibe ich schlank
13. November 2009 · Keine Kommentare
Advent, Weihnachten und Silvester – „In dieser himmlischen Zeit möchte ich doch nicht hungern.“ Müssen Sie auch nicht, verspricht der Fitness- und Gesundheitsexperte Patric Heizmann und gibt zehn wertvolle Tipps, mit denen man durchkommt, ohne auf weihnachtliche Leckereien zu verzichten und ohne zuzunehmen.
1. Verabschieden Sie sich von alten Gewohnheiten. Genussvoll essen heißt keineswegs zu viel zu verdrücken. Streichen Sie Argumente wie „Das gehört doch zum Fest dazu“ – „Das haben wir immer so gemacht“ – „Ohne Völlerei kommt keine Stimmung auf“ aus Ihrem Ausreden-Programm. Gönnen Sie sich wenig mit Genuss statt zu viel mit Verdruss.
2. Schaffen Sie neue Rituale bei Kerzenschein. Knabbern Sie mal Trockenobst, Apfel, Nuss und Mandelkern statt Zuckerguss. Treffen Sie Ihre Liebsten zum Adventsplausch mit Weihnachtskaffee, Tee oder Kakao, aber ohne Kuchen.
3. Essen Sie so oft wie möglich nach der Heizmann-Uhr: Morgens gesund mit viel Vollkorn. Mittags Salat oder Gemüse zu Fisch oder Fleisch ohne Nudeln, Reis oder Kartoffeln. Abends kohlenhydratfrei – zum Beispiel Gemüsesuppe statt Butterbrot. Außerdem sollten Sie mehrmals am Tag eiweißhaltige Produkte zu sich nehmen.
4. Passen Sie die Weihnachtsleckereien diesem Essplan an. Naschen Sie lieber nach dem Mittag-Essen einmal richtig als fünf mal am Tag wenig. Gönnen Sie sich eine warme Milch als Schlummertrunk vor Mitternacht statt eines finalen Marzipanbrots. Und lassen Sie an der Festtagstafel die Knödel weg, wenn Tante Grete sie zum Braten mit Rotkohl serviert.
5. Halten Sie sich an eine klare Regel: Spätestens am Nachmittag ist Schluss mit Süßkram. Wenn Sie wissen, dass Sie das nicht durchhalten, richten Sie Ihre Vorratshaltung danach aus. Der letzte Lebkuchen landet mittags im Magen, und danach ist nichts mehr im Haus.
6. Sorgen Sie vor oder nach, wenn gutgemeinte Ess-Schlachten in Form von Weihnachtsfeiern oder Festtags-Menüs drohen, indem Sie davor oder danach eine Mahlzeit nur mit Obst oder Gemüse bestreiten. Wenn der Plätzchenteller zu verlockend ist, essen Sie zum Mittagessen davon und nur Obst dazu.
7. Fallen Sie nicht auf den inneren Schweinehund herein, wenn der flüstert: „Im neuen Jahr machen wir die Ananasdiät. Das wird so hart, dass wir jetzt noch mal richtig reinhauen sollten.“ Einseitige Diäten halten Sie erfahrungsgemäß nicht durch – die Zusatzkilos bleiben trotzdem.
8. Bleiben Sie sportlich dran. Auch wenn die Zeit im Dezember noch knapper ist als sonst, absolvieren Sie regelmäßig kurze, aber effektive Muskelkräftigungsübungen im Wohnzimmer unterm Adventskranz.
9. Denken Sie beim Schenken und Wünschen mal an Gesundes. Wie wäre es statt Printen und Pralinen mit Gutscheinen für einen Sportkurs, eine Probewoche im Fitnessklub, einem Wellnesstag in der Badelandschaft oder meinem Ratgeber „Ich bin dann mal schlank“, der jetzt in einem Weihnachtspaket für Sie steckt.
10. Seien Sie in den friedlichen Tagen genauso nett zu sich wie zu anderen: Verzweifeln Sie nicht, wenn Sie einmal über die Stränge geschlagen haben. Wiegen Sie sich nicht, versuchen Sie nicht abzunehmen und stellen Sie keine zu hohen Ansprüche, die nur zum Frustfuttern führen. Ihr Ziel ist bescheidener. Sie möchten am 1. Januar sagen können: „Nanu, ich habe ja diesmal gar nicht zugenommen.“

