Eintöpfe: Vielseitige Fitmacher
18. Januar 2010 · Ein Kommentar
Haben Sie das auch schon gemerkt? Die ungewöhnliche Kälte, die seit ein paar Wochen viele Menschen auf der nördlichen Hälfte der Welt zittern lässt, macht hungrig und Lust auf was Warmes. Auf Deftiges, Heißes, auf Gerichte, die unserem Stoffwechsel ordentlich in Schwung bringen, satt machen und dabei wohlige Wärme verbreiten. „Gibt es nicht eine Heizmann-Eintopf-Variante – die schmeckt, schlank hält und auch noch gesund ist?“, werde ich jetzt öfters gefragt. Klar, gibt es die. Mein Freund und Fitness-Koch Hajo Jäger hat ein paar extra-deftige Rezepte für eisige Tage entwickelt, die ich durchprobieren durfte – darunter auch ein köstlicher Eintopf, den ich Ihnen hier vorstelle.
Eintöpfe sind nämlich im Winter vielseitige Fitmacher: Das Gemüse darin ist nicht nur gesund, es liefert auch relativ viel Flüssigkeit und schützt Haut und Körper vorm Austrocknen. Denn anders als im Sommer spüren wir bei Heizungsluft kaum, dass wir Wasser verlieren und trinken oft zu wenig, was müde und schwach macht oder sogar zu Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit führt. Da kommt ein Eintopf als Erst-Hilfe-Maßnahme gerade recht.
Und Hajo wäre natürlich nicht Hajo, wenn sein Heizmann-Eintopf nicht noch eine Besonderheit hätte: Beim Abnehmen kommt es nicht auf die Kalorien an, sondern auf das Volumen der Nahrung. Die Portion liefert ein Nahrungsvolumen von 800 Gramm und enthält sättigende Hormone (Cholecystokinine), so dass der Magen sich schnell dehnt und früh signalisiert: Ich bin prima satt. Deshalb sollte das Gemüse auch schön knackig bleiben. Würde es weich gekocht oder sogar püriert, kämen die sättigenden Hormone nur langsam in die Hufe.
Übrigens: Auch wenn Eintöpfe nach dem Wieder-Aufwärmen oft noch besser schmecken, sollten Sie das höchstens einmal machen. Denn mit jedem Aufkochen gehen wichtige Nährstoffe und Vitamine verloren. Trotzdem müssen Sie sich die Möglichkeit entgehen lassen, mit einmal Schnippeln und Kochen gleich drei mal was schönes Warmes zu haben. Wenn Sie ihn mehrfach servieren wollen, kochen Sie meinen Eintopf nur so lange, dass das Gemüse noch knackig ist und möglichst viele Vitamine drin bleiben (etwa vier Minuten) und frieren Sie ihn dann portionsweise ein. Nach dem Aufwärmen ist er perfekt.
Zum Rezept


Bunter Eintopf aus Kohl- und Wurzelgemüse | Patric Heizmann 18. Januar 2010 09:03
[...] Tipp 1: Wer gegen Sellerie allergisch reagiert, oder ihn nicht mag, der nimmt stattdessen Kohlrabi, Kürbis oder Pastinake. Tipp 2: Wer keine Zeit für die Gemüsezubereitung hat, der kann auch bunte Gemüsemischung je nach Belieben aus der Tiefkühltheke verwenden. Tipp 3: Vegetarier können statt Geflügelfleischwurst vegetarische Wurst aus Erbsen-, Soja- oder Bohnen verwenden. Tipp 4: Wenn man ein Teil vom Gemüse zuvor in ein wenig Butter brät, bekommt der Eintopf ein kräftiges Aroma. Das spart nicht nur Salz, sondern schmeckt sogar auch ohne Wurst sehr lecker. Tipp 5: Lesen sie meinen Blogbeitrag “Eintöpfe: Vielseitige Fitmacher“. [...]